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Vergessene Katzenländer: 7 kleine Katzen aus Afrika

Jessica McDonald lebt in der Provinz Ostkap in Südafrika und ist seit 2016 die Afrika-Spezialistin von Tripsavvy. Sie berichtet auch über Reiseprodukte und schreibt über alles von Campingmessern bis zu Kletterkreide.

Caracal

Nigel Dennis / Getty Images.

Die Großkatzen der goldenen Savanne Südafrikas sind weltberühmt. Löwen und Leoparden gehören zu den berühmten “Big Five” des Kontinents, und Geparden gehören wohl zu den beliebtesten Safari-Sichtungen. Afrika ist jedoch auch die Heimat von sieben kleineren Katzen. Einige von ihnen sind so schwer zu finden oder gefährdet, dass nur wenige von ihrer Existenz wissen. Sie gehören zu den schönsten Tieren des Kontinents, und in diesem Artikel werden wir uns ansehen, was die vergessenen Katzen Afrikas so besonders macht.

Serval (Leptailurus serval)

Forgotten Felines the Seven Small Cats of Africa

Der Serval ist eine schlanke, anmutige Katze, die in den offenen Graslandschaften Südafrikas zu Hause ist. Es gibt 18 Unterarten, von denen eine kleine Population in den marokkanischen Ländern Nordafrikas lebt. Sie sind mittelgroße Katzen mit einer durchschnittlichen Schulterhöhe von 60 Zentimetern. Die Saab hat nicht nur ein wunderschönes schwarz geflecktes Fell, sondern auch einen kleinen Kopf, übergroße Ohren und die längsten Beine aller Katzen im Verhältnis zu ihrer Größe. Sie nutzen ihr außergewöhnliches Gehör, um Nagetiere zu jagen. Nagetiere sind vorsichtig, wenn sie sich aus über 2 Metern Höhe auf sie stürzen. Servale bevorzugen Gebiete mit hohen Gräsern und können auch tagsüber gesichtet werden.

Afrikanische Wildkatze (Felis silvestris lybica)

Forgotten Felines the Seven Small Cats of Africa

Wer das Glück hat, eine Afrikanische Wildkatze in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, könnte sie aufgrund ihres sandfarbenen Fells und der bekannten dunklen Streifen fälschlicherweise für eine übergroße gestromte Katze halten. Das ist kein Zufall, denn Hauskatzen stammen von afrikanischen Wildkatzen ab, die vor etwa 10.000 Jahren im Nahen Osten gezähmt wurden. Heute findet man sie in den Randgebieten Afrikas und auf der arabischen Halbinsel. Sie können in einer Vielzahl von Lebensräumen überleben, bevorzugen jedoch hügelige Gebiete und sind in Wüsten weniger verbreitet. Afrikanische Wildkatzen sind nachtaktiv und jagen kleine Nagetiere, Vögel und Reptilien auf der Pirsch. Die Kreuzung mit Hauskatzen stellt eine Bedrohung für die Zukunft dieser Art dar.

Karakal (Caracal caracal)

Forgotten Felines the Seven Small Cats of Africa

Karakale, auf Afrikaans als Louikats oder rote Katzen bekannt, sind in den Savannen und trockenen Wäldern Afrikas südlich der Sahara zu Hause. Sie bewohnen auch Gebiete im Nahen Osten und auf dem indischen Subkontinent. Ihr Name leitet sich vom türkischen Wort für “schwarze Ohren” ab, und tatsächlich sind die langen schwarzen Ohrenbüschel eines der charakteristischen Merkmale dieser Art. Karakale haben ein kurzes, gelblich-braunes, rotes Fell und sind die robustesten der kleinen afrikanischen Katzen mit einem Höchstgewicht von 18 Kilogramm. Sie sind unglaubliche Raubtiere und können auf Bäume klettern, mehr als 3 Meter in die Luft springen und Vögel im Flug fangen. Karakale sind schwer zu finden und sind sowohl nachtaktiv als auch in der Natur geheimnisvoll.

Sandkatze (Felis margarita)

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Die Sandkatze ist in Nordafrika, Südwestasien und Zentralasien beheimatet und ist die einzige Katzenart, die in echten Wüstengebieten lebt. Zu ihren charakteristischen Merkmalen gehören ein flacher, breiter Kopf, kurze Beine und übergroße Ohren. Sie ist eine kleine Katze, die vom Boden bis zur Schulter etwa 30 Zentimeter groß ist, aber trotz ihrer Größe den höchsten Beißquotienten aller Katzenarten aufweist. Sie ernährt sich von kleinen Nagetieren und ist hervorragend an das Leben in der Wüste angepasst. Ihr helles, sandfarbenes Fell ermöglicht eine perfekte Tarnung, aber die Unterseite ihrer Pfoten ist mit einem dicken Fell bedeckt, um sie vor dem brennenden Sand zu schützen. Sandkatzen können in einem Temperaturbereich von m-5°C bis 52°C überleben und in den Höhlen anderer Tiere Schutz suchen.

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